VKN von Klaus am 20.02.2010
Fattoria Zerbina, Pietramora 2004, Sangiovese di Romagna Superiore Riserva
Die Fattoria Zerbina ist zumindest von den Auszeichnungen her das beste Weingut der Region und der Pietramora ein dauerhafter drei Gläser Aspirant.
Der Wein kommt in Seidenpapier eingewickelt an unseren Tisch und zeigt dann ein zumindest für mich eher abschreckendes, modernes Etikett.
Frisch geöffnet duftet er im Bordeaux Kelch nach Kirsche und anderen roten Beeren. Er riecht sehr angenehm, sehr harmonisch aber wenig vielschichtig.
Am Gaumen ebenfalls Kirsche, sehr warme, angenehme rote Beerenaromen, ein kräftiger Körper, eine schöne stützende Säure (die er unbedingt braucht, um nicht zu erdrücken), ein langer Abgang und sehr viel Harmonie.
Ein italienischer Wein, bei dem wirklich nichts negativ hervor sticht. Harmonie und Ausgewogenheit pur.
Jetzt das neagtive an diesem Wein:
- 15,5 % Alkohol 
- keine Trinkigkeit
- ich erkenne keine Sangiovese (wie ich sie kenne und mag)
- er ist für mich so wenig vielschichtig, dass er langweilig, fast banal auf mich wirkt
Zusammengefasst würde ich sagen, dass die Winzer hier alles rausgeholt haben, was man dem Boden, den Trauben und dem Keller so alles entreissen konnte. Heraus kommt ein zweifelsfrei sehr guter, konzentrierter, aber für mich "gemachter" Wein.
Müsste ich punkten, wären das sicher so 16 / 16,5 (88 - 90) Punkte, aber ich würde mir den Wein nie kaufen, weil er mich langweilen würde.
Das ist für mich ein "hergezüchteter" drei Gläser Wein, dem man in seiner Qualität wenig vorwerfen kann, der aber mir null Trinkspass bereitet.
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VKN von Klaus am 06.03.2010
Syriacus 1998, Feudi di San Gregorio
Ein Wein, der aus Beeren von 250 Jahre alten Rebstöcken gewonnen wurde. So weit ich weiß, ist die Sorte noch nicht 100% klar, aber mann geht davon aus, dass es sich um einen direkten Vorfahren von Syrah handelt. Die Rebstöcke sind teilweise über 2 Meter hoch.
Nach zwei Stunden in der offenen Flasche, roch der mittlerweile 12 Jahre alte Wein nach viel roten Beeren, aber auch Leder, Tabak, Paprika, Unterholz und auch leicht nach Stall, in einem Wort: vielschichtig
Am Gaumen ein wenig Säure, noch spürbare aber sehr feine Tannine und ein mittlerer, aber sehr komplexer Körper. Auch hier noch angenehm nach roten Beeren, aber in erster Linie enorm vielschichtig nach Pilzen, Leder, Tabak, Kräutern und für mich wieder nach Paprika.
Ein sehr interessanter, gut strukturierter Wein mit langem Abgang und viel Trinkspaß.
Ich würde ihm auch noch einiges Potential attestieren.
Ein Wein, der vor ca. 9 Jahren für 75,- DM gekauft wurde und das Geld für mich (zumindest bei dieser Flasche) auch wert ist.
War ein schönes Weinerlebniss.
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VKN von Klaus am 28. März 2010
Guidalberto 2007, Tenuta San Guido
In der Nase viel rote und schwarze Beerenfrucht, etwas Vanille und auch deutlich der Geruch von Eichenholz selbst.
Am Gaumen wenig Tannin, wenig Säure, auch hier viel Beerenfrucht, rund, modern mit einem ordentlichen Körper. Er hatte für mich nur einen mittellangen Abgang und besonders vielschichtig fand ich ihn auch nicht.
Insgesamt ein guter Wein, der für mich aber weder typisch Toskana, noch spannend oder trinkig ist.
92 Parker Punkte kann ich nicht nachvollziehen, seine Beschreibung des Weins schon eher:
sexy, rund, ein Blockbuster
Ich würde eher sagen:
gefällig, rund, everybodys darling mit einem Hauch zur Langweiligkeit
Ich trinke den Wein selbstverständlich gerne, wenn ich dazu eingeladen werde, kaufen würde ich ihn mir sicher nicht.
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VKN von Klaus am 17. April 2010
Das ich einen Wein mit dem Namen noch mal trinken würde und dann auch noch was darüber schreiben, hätte ich mir nie gedacht.
Es gab Lambrusco 

und zwar folgenden:
Lambrusco Reggiano Secco Assolo 2009, Medici Ermete
Ich habe mir diese eine Flasche mal mitbestellt, einfach um "das" mal wieder zu probieren. Mein letzter Lambrusco dürfte wohl vor gut 20 Jahren an irgend einem See am Lagerfeuer getrunken worden sein.
Beim entkorken der Flasche vernahm ich einen ordentlichen "plopp" und ein recht dunkler, leicht schäumender Wein floss ins Glas.
In der Nase frische, viele rote und dunkle Beeren (Kirsche, Brombeere, Erdbeere).
Am Gaumen dann überraschend. Ich glaube, dass ich sogar leicht das Gesicht "verzogen" habe. Erst mal dachte ich "was ist denn das".
Nicht weil er so gut war, auch nicht weil er schlecht war, sondern einfach ungewohnt. Am Gaumen absolut trocken, beerig. Ich kann nicht wirklich sagen, dass er vielschichtig war, denn andere Aromen als diese Beeren in Verbindung mit einer anregenden Säure konnte ich nicht identifizieren.
Der zweite Schluck war schon ohne das Gesicht zu verziehen, der dritte war sehr interessant, der vierte machte Lust auf mehr, der fünfte passte so genial zum Parmaschinken, der sechste...
... hallo, der sollte doch für die kommende Gäste als Aperitiv dienen.
Das nenn ich mal Trinkfluss 
Ich werde jetzt sicher nicht zum Lambruso Trinker zurück "mutieren", aber von dem Wein (ja richtig, Wein) werde ich mir hin und wieder noch mal ein Fläschchen gönnen.
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VKN von Klaus am 12.05.2010
Bei einer Verkostung diese Woche, durfte ich folgenden Wein probieren:
Monte Bello 2005, Ridge
Ich habe mir keine Notizen gemacht und bin auch nicht der absolute Fan der kalifornischen Weine, doch was ich hier im Glas hatte war sensationell. Ich will bzw. ich kann keine Vergleiche mit Bordeaux ziehen, da ich davon keine Ahnung habe.
Ich hatte einen opulenten, dunkelfruchtigen, konzentrierten Wein im Glas, der aber keinesfalls fett oder gar marmeladig war. Ein Powerwein der gleichzeitig große Eleganz besitzt, einen ewig langen Abgang und eine große Vielschichtigkeit.
Dieser Wein ist jetzt schon so gut, wie wird der mit der nötigen Reife sein ?
Ich konnte mich nicht überwinden nur einen Tropfen dieses Weines auszuspucken, musste im Gegenteil zwei mal "nachprobieren" 

OK, viel kaufen werde ich mir von dem Monte Bello für 115,- € nicht können, aber für das ausgiebige Verkosten bin ich schon mal sehr dankbar.
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Klaus am 20. November 2011
Barolo "Parafada" 1996, Vigna Rionda - Massolino
In der Nase Unterholz, Pflaume, atherische Noten und (natürlich) auch Trüffelaromen.
Am Gaumen dann ein kräftiger Körper, spürbare aber keineswegs zu viel Säure, rote Beeren, und auch hier Pflaume, spürbares aber sehr gut eingebundenes Tannin und insgesamt sehr schön ausgeglichen. Dem Wein kennt man an, dass er schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, aber im positiven Sinn.
Jetzt sehr schön zu trinken, wobei er sicher noch etwas auf diesem Niveau bleiben wird.
Massolino entwickelt sich zu einem meiner Favoriten im Piemont. Eine Entäuschung hatte ich bei dem Weingut noch nie erlebt.
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Vkn von Klaus am 21. November 2010
Signore di Bayard 1996 - Cantalupo
Ein Wein ,mit nur 12,5 % Alkohol, der klassisch im großen Holzfass ausgebaut wurde.
Eine VKN habe ich nicht geschrieben, aber in der Nase gab es erdige und florale Noten, die Früchte, die ich nicht zuordnen konnte waren riechbar aber schon sehr reif.
Am Gaumen dann ein sehr ausgewogenes Säure, Süße und Tanninspiel, mit Noten von feinen, eingelegten Kirschen, Blumen, Wiesen und Wald. Ein Wein mit eher schmalem Körper, elegant mit mittlerem Abgang.
Solche Weine sind sicher nicht jedemans Sache, da sie extrem fein und zurückhaltend sind. Ich habe auch lange probiert und nachgedacht, ob dieser Körper nicht zu gering für einen wirklich guten Wein ist, ob nicht mehr kommen müsste und habe mich mit dem Wein beschäftigt und mich mit meiner Frau darüber unterhalten. Natürlich haben wir nebenbei gegessen und ich wusste spätestens dann, dass mir der Wein schmeckt, dass er interessant ist, als ich mir ein weiteres Glas einschenken wollte und das nicht ging:
Der Wein war leer
Gibt Anlass darüber zu sprechen, ist sehr trinkig und begleitet das Essen wunderbar. Damit ist alles klar, ein sehr guter Wein
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Vkn von Klaus am 28. November 2010
Tignanello 2007, Antinori
Nach fünf getrunkenen Nebbiolo an disem Tag, muss ich aufpassen was ich schreibe. Ein kräftiger, fruchtiger Wein, der schon recht zugänglich ist. Trotzdem natürlich weit von einer Trinkreife entfernt. Der Wein schmeckte gut, aber irgednwie erwarte ich mir hier immer mehr. Supertoskaner passen momentan nicht so in meine Geschmacksvorlieben und ich fand alle anderen an dem Tag getrunkenen Wein besser. Holz und Vanille waren zwar nur leicht spürbar, aber eben spürbar
Ein moderner Weintyp, der vielen schmecken dürfte
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Vkn von Klaus am 05. November 2010
Mompissano 2006 - Cascina Ca`Rossa
Ist natürlich noch viel zu jung, aber schon antrinkbar. Da ich aber noch weitere Flaschen offen hatte, trank ich andere und wollte den Roero einen Tag später weiter trinken. Gesagt, getan, kam er dann gestern wieder ins Glas.
Komisch, eigentlich genau mein Nebbiolo Weinstil, aber ich kam irgendwie nicht damit zu recht. Er war auf eine gewisse Weise einfach sehr hart. Nicht unbedingt das Tannin, das kann ich, so glaube ich, gut einschätzen, sondern der ganze Wein war irgendwie hart.
Nicht das er schlecht wäre, aber er hat sich am zweiten Tag total verschlossen und in die Schmollecke zurückgezogen und das weit mehr, wie vergleichbare Exemplare. Mal sehen, ob es heute was wird, ansonsten muss ich mir ein reiferes Exemplar besorgen.
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Vkn von Klaus am 07. Dezember 2010
Verduno Pelaverga 2009, Comm.G.B.Burlotto
Ein hellroter, klarer Wein mit Noten von frischen, roten Beeren und leichtem Rauch in der Nase. Am Gaumen frisch, rote Beeren, Noten von Frühstückskonfitüre (nicht fett, nicht marmeladig), stützende Säure, leicht spürbares Tannin und ein mittlerer Körper. Der Wein hat einen ordentlichen Abgang und macht richtig Spaß.
Irgendwie ungewohnt, man probiert wieder und wieder um die verschiedenen Aromen zu ergründen und dann hat der Wein noch eine extreme Süffigkeit
. Zur Pizza grandios und die 13,5 % Alkohol spürt man nicht im geringsten. Irgendwie erinnert mich der Wein an gute Vernatsch 
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Vkn von Klaus am 08. Dezember 2010
1996 Barolo Prapo, Bricco Rocche - Ceretto
Ich habe den Wein erst vor kurzem gekauft und die Lagerbedingungen waren sicher nicht optimal.
Das erste, das mich verblüffte, war der Korken, der so tadellos war, als wäre der Wein erst vor ein paar Tagen verkorkt worden.
In der Nase dann Pflaumen und Kirschfrucht, Moos, Trüffel und Unterholz, in erster Linie aber viele ätherische Aromen. Das ganze absolut präsent.
Am Gaumen dann frisch, pflaumig, ganz leichte Holznoten, wieder ätherische Aromen, Waldboden und Teer. Eine präsente Säure, ein noch adstringierendes Tannin, ein voller Körper und vielschichtige Aromen , die in einem sehr langen Abgang enden. Ausgewogen ist der Wein noch nicht, hat aber noch ordentlich Potential.
Whow, ich hätte nie auf den Jahrgang 1996 getippt, eher auf 2001.
Das ist Barolo der mir schmeckt, auch wenn er wohl als moderner Typ gilt.
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Vkn von Klaus am 11. Dezember 2010
Barolo Prapo 1977 - Bricco Rocche - Ceretto
Perfekt und in Würde gereift, typische Nebbiolo Aromen von Trüffel, Waldboden, morbide, rund, vielschichtig mit langem Abgang.
Damals wird sicher auch Ceretto nicht mit Barriqe gearbeitet haben und man merkt dem Wein auch keinerlei Holz an. So oft habe ich so alte Barolo, die noch so fit sind und so viel Spaß machen, noch nicht getrunken.
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Vkn von Klaus am 12. Dezember 2010
Lessona Riserva "San Sebastiano allo Zoppo" 1999 - Sella
Mein erster Kontakt mit diesem Weingut war auf alle Fälle positiv. Ein Wein, mit nur 12,5 % Alkohol, der genau das zeigt, was ich mir vom Nordpiemont erwarte.
In der Nase schon sehr reif, leichte Stall und Leder Aromen und getrcoknete Früchte. Am Gaumen dann ebenfalls Leder, erdige Aromen, Pilze und die Frucht eher verschwommen. Ein mittlerer Körper, Tannin und Säure sehr gut eingebunden, vielschichtig und trinkig mit langem Abgang.
Ein sehr interessanter Wein, mit dem man sich lange beschäftigen kann. Da muss ich mal ein junges Exemplar versuchen (gibt es nur nich an jeder Ecke
)
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Vkn von Klaus am 23.12.2010
Nebbiolo d`Alba "Cascinotto" 2006 - Claudio Alario
Diesen Wein hatte ich aus dem 06er Jahrgang jetzt schon wiederholt im Glas und kann mich nur wiederholen, das macht sehr viel Spaß
In der Nase leichte Reifenoten, süße Frucht, rote und schwarze Beeren, am Gaumen frisch und gleichzeitig perfekt gereift, beerig, angenehme süße Frucht, milde Säure, eingebundenes Tannin, mittlerer Körper und ein langer Abgang.
Kein karger Typ, sondern eher fruchtig. Mehr durch Ausgeglichenheit, als durch Power überzeugend, einfach super zu trinken.
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Vkn von Klaus am 30. Dezember 2010
Barolo Sarmassa 2006 - Brezza
Ein sehr zarter, eleganter Barolo, den ich wahrscheinlich nicht als jungen Barolo erkannt hätte. Tannin und Säure sehr mild und absolut eingebunden. In der Nase und am Gaumen helle Beeren, florale Düfte und ätherische Noten. Ein Wein mit eher schlankem Körper, aber vielschichtig und elegant mit langem Abgang.
Macht jetzt schon Spaß, bietet aber sicher nicht das, was man sich bei so einem jungen Barolo vorstellt. Da bin ich mal gespannt, wie sich so ein (jetzt schon runder und trinkiger) Barolo entwickelt.
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Vkn von Klaus am 30.Dezember 2010
Barbaresco "Rabaja" 1999 - Bruno Rocca
Nicht dekantiert, floss ein leicht trüber, dunkelrubin-roter Wein ins Glas. In der Nase rauchige Aromen, Speck, Pflaume und Holz. Am Gaumen erst mal ein ordentlicher Schub Tannin, dann auch hier speckige, rauchige Noten, dunkle eingelegte Früchte, ein wuchtiger Körper und eine schöne stützende Säure.
Ein moderner Barrique Barbaresco, der ganz klar auf Kraft und Volumen abzielt. Eleganz findet man hier weniger und das Tannin ist noch so forsch, dass ich mir nicht sicher bin, ob der Rest des Weines noch was hermacht, wenn das Tannin samtener und eingebunden ist
. Nach zwei Stunden wird der Wein dann eher breit und trinkig ist da dann nichts mehr.
Ein sehr guter Barbaresco, man muss aber auf den modernen, wuchtigen Typ stehen 
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Vkn von Klaus am 02.01.2011
Ceparello 1998 - Isole e olena
Im ersten Eindruck eine ordentliche Portion Säure und viel Kirsche, die deutlich hervorstechen. Der Körper ist mittelgewichtig, das Tannin gut eingebunden und der Abgang lang. Insgesamt ein typischer Sangiovese, der sehr gut zum Fleisch passte. Solo getrunken aktuell eher schwierig, weil die Säure doch sehr präsent ist. Natürlich wird die Säure im Laufe der Zeit nicht weniger, aber eben alles andere und die Säure ist hier sehr stabil geblieben
.
Ich glaube nicht, dass man den Wein noch läner liegen lassen sollte, er schmeckt jetzt gut, hat mir aber schon besser geschmeckt.
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Vkn von Klaus am 02. Januar 2011
Barbaresco "Sanadaive" 2005 - Marco Adriano
Ein typischer Nebbiolo, mit schöner stützender Säure, mittelgewichtig, Kirsche, Pflaume, blumige Noten und einem mittleren Abgang.
Zum Essen schon sehr schön, solo noch zu fordernd, weil natürlich zu jung.
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Vkn von Klaus am 03.01.2011
Barolo 1998 - Massolino
Ein jetzt sehr runder, ausgelichener Barolo, der nach Pflaume, Pilzen, Unterholz schmeckt, aber auch leicht rauchige Noten aufweist. Die Säure ist mild, dass Tannin bestens eingewoben, der Körper mittel und der Abgang mittel bis lang.
Für mich jetzt auf dem Höhepunkt. Wenn er länger offen ist und dann auch noch etwas zu warm wird, wird er schnell breit und etwas eintönig. Eine längere Lagerzeit würde ich dem Wein nicht gönnen.
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Vkn von Klaus am 16.Januar 2011
Pinot Nero 1994 - Marchesi Pancrazi
In der Nase Stallaromen, Leder, Unterholz und reife Pflaume.
Am Gaumen mildes Tannin, spürbare aber passende Säure, rund, Leder, Unterholz, ein mittlerer Körper und ein langer Abgang, trinkig, macht Spaß.
Dafür, dass die Toskana nicht unbedingt für große, reifefähige Pinot Nero bekannt ist und 1994 ein mittelmäßiger Jahrgang war, finde ich das Ergebniss schon sehr gelungen.
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Vkn von Klaus am 29.01.2011
Barolo "Bussia" 1999 - Aldo Conterno
In der Nase sehr schön nach Pflaumen, ätherischen Noten, aber noch wenig Aterstöne. Am Gaumen dann beherscht von einer mächtigen Säure. Auch hier Pflaume, etwas Kirsche, aber sonst nicht allzu vielschichtig. Ein starker Körper, wenig spürbares Tannin und ein sehr langer Abgang.
Die Säure war wirklich sehr dominierend und richtig begeistert hat mich der Wein dann auch nicht. Kein schlechter Barolo, die Flasche war dann auch recht schnell leer (zu zweit
) aber für den Preis hatte ich dann schon besseres im Glas.
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Vkn von Klaus am 01.02.2011
Barolo "Pajana" 2005 - Domenico Clerico
Natürlich viel zu jung und nicht wirklich Spaß machend, aber er musste probiert werden
.
In der Nase schwarze Früchte, Holznoten und sonst ziemlich verschlossen. Am Gaumen Massen von Tannin, ein mächtiger Körper, noch hervorstechendes Holz, schöne Säure und dunkle Beeren, alles sehr kräftig mit einem langen Abgang. In 10 Jahren sehen wir weiter
Barolo "Ciabot Mentin Ginestra" 2000 - Domenico Clerico
In der Nase dunkelbeerig, viel ätherische Aromen und ganz leichte Waldbodennoten. Am Gaumen mit spürbarem Tannin, passender Säure, leichten Holzaromen, kräftigem Körper, dunklen Beeren und schon recht rund. Der Abgang ist sehr lang.
Noch weit vom Höhepunkt entfernt, aber schon ordentlich Spaß machend. Ein moderner Barolo, der den Barriqueeinsatz nicht verleugnet, aber trotzdem Spaß macht.
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Vkn von Klaus am 06. Februar 2011
Pinot Noir "Mason" 2005 - Manincor (Kaltern)
Ich trinke selten Weine von Manincor, weil mir oft zuviel Hype um das Weingut gemacht wird, dieser Wein aber ist wirklich gut, da gibt es nichts zu meckern.
In der Nase helle Beeren, gaanz leicht Vanille / Holz (keinesfalls störend) und leichte Gewürzaromen. Am Gaumen eine passende mittlere Säure, leicht spürbares feines Tannin, ein mittlerer Körper, Himbeeren, Gewürze, etwas Leder, sehr ausgewogen und mit einem langen Abgang.
Später am Abend, wenn der Wein dann etwas wärmer wird, wird die Frucht etwas süßer und der Wein breiter, aber immer noch sehr gut. Ein trinkiger Burgunder, der vielleicht um 5,- € zu hoch bepreist ist (kostet ca. 20,-), aber ich habe schon teurere Pinots getrunken, die deutlich weniger Spaß machten. Passte hervorragend zur "südtiroler" Brotzeit
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Vkn von Klaus am 12.02.2011
Barolo 1998 - Cabutto
In der Nase leicht ätherisch, helle Beeren, etwas Waldboden und Pilze.
Am Gaumen eine straffe Säure, noch ganz leicht spürbares Tannin, ein eher schlanker Körper, Aromen von Beeren, Pilzen und etwas Teer mit einem mittleren Abgang.
Kein hochklasse Barolo aber jetzt mit Genuss zu trinken, weitere Lagerung hat er nicht nötig.
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Vkn von Klaus am 12. Februar 2011
Il Favot 2001 - Aldo Conterno
In der Nase intensiv, nach dunklen Beeren, ätherisch, etwas Caramell, Waldboden, Pilzen und und feinem Zedernholz (kein Vanille, keine aufdringlichen Röstaromen).
Am Gaumen ein strammer Körper, intensive Säure, spürbares aber angenehmes Tannin, vielschichtig, Pflaumen, dunkle Beeren, weich, Trüffel, leicht süße Holzwürze und ein sehr langer Abgang.
Ein sehr guter Wein, der zwar modern ist, aber keinerlei unangenehmen Röstnoten auweist oder zu wenig trinkig wäre.
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Vkn von Klaus am 19. Februar 2011
Barbaresco "Bric Balin" 2004 - Moccagatta.
Der Wein wurde dekantiert und sofort probiert.
In der Nase Kirsche, rote Beeren, Pflaume, Lakritz etwas Tabak. Am Gaumen spürbares, kräftiges aber angenehmes Tannin, eine ordentliche Portion Säure, ein mittlerer Körper und auch hier Pflaume, Lakritz und weitere Aromen und ein langer Abgang. Ein vielschichtiger, eher moderner Barbaresco, der noch lange reifen wird, aber jetzt schon viel Spaß macht.
Der Wein entwickelte sich den Abend über sehr vielversprechend und nach drei Stunden war die Nase genial.
Das hat wieder Spaß gemacht, ein schönes Nebbiolo Erlebnis.
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Vkn von Klaus am 20.02.2011
Barolo 2003 - Prunotto
Ein recht typischer Nebbiolo, den man das Hitzejahr 2003 nicht negativ anmerkte, der aber auch nichts besonderes war. Typische Nebbiolo Noten in der Nase und am Gaumen, ein eher schlanker Körper und ein mittlerer Abgang.
War gut zu trinken und auch alle Komponenten recht gut integriert, wobei das Tannin natürlich schon noch präsent war. Wird mir sicher nicht im Gedächtnis bleiben.
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Vkn von Klaus am 06. März 2011
Blauburgunder 2007 - Falkenstein
In der Nase Rauch, helle Beeren und ledrige Aromen. Am Gaumen Himbeeren, Speck, Rauch, ein mittlerer Körper, milde Säure, mildes Tannin und ein mittlerer Abgang.
Macht Spaß und passte zu diversen Speisen. Am zweiten Tag noch trinkiger, ausgewogener und durchaus zu empfehlen. Kein Kraftprotz, kein Blender, einfach schöner, trinkiger Blauburgunder
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Vkn von Klaus am 18.03.2011
Barolo Einrico VI 1998 - Cordero di Montezemolo
Ein eher dunklerer Vertreter, der nach Pflaume und leicht nach Unterholz roch. Am Gaumen dann auch Pflaumenfrucht, noch sehr frisch, das Tannin und die Säure gut eingebunden aber für Nebbiolo eher im milden Bereich, ein kräftiger Körper, gute Struktur, nicht allzu vielschichtig (noch nicht) mit einem langen Abgang. Aromen wie Trüffel, Waldboden, Leder und änlichem, hatte ich hier (noch) nicht.
Holz ist nicht schmeckbar, aber ich würde bei dem Wein schon vermuten, dass er im Barrique lag. Eine eher modernere Barolo Interretation, die aber sehr gelungen ist. Ich glaube, dass er noch deutlich zulegen könnnte, wenn er nicht schon leer wäre 
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Vkn von Klaus am 03.04.2011
Val Por 2003 - Sangenis i Vaque
Priorat ist zur Zeit weniger meine Baustelle, aber zu gegrilltem Fleisch passt dieser wieder sehr gut. Angenheme Röstaromen, die 14,5 % spürbar, aber nicht alkoholisch wirkend, ein mittlerer bis voller Körper, eine milde Säure, ein langer Abgang, Kaffee, Schokolade, Rumtopf und Dörrpflaumen (das übliche Priorato Muster eben
)
Natürlich kein großer Wein, aber war meine letzte Flasche von einem Karton und alle haben mir gut geschmeckt.
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Vkn von Klaus am 29.03.2011
Barolo Monfortino 2004 - Giacomo Conterno
Ein dunkelfruchtiger Wein, Noten von Trüffel und Unterholz in der Nase, am Gaumen sehr komplex, vielschichtig, muskulös und doch elegant, ein samtenes, weiches Tannin (das aber natürlich in dem Zustand noch fordernd ist), ein käftiger Körper, Pflaume, Rosenblüten, Teer, für Nebbiolo milde Säure und ein nicht enden wollender Abgang.
Fantastisch, wie dieser Wein jetzt schon schmeckt (Fassprobe). Wie wird er erst im reifen Zustand sein (wann auch immer das sein mag
)
Viel werde ich davon leider nicht bekommen, das ist nicht ganz meine Preisklasse 
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Vkn von Klaus am 01.04.2011
Chianti Rufina Riserva Villa Bossi 1997 - Marchese Gondi
In der Nase Kirsche, Pflaume, frisch und angenehm. Am Gaumen auch die beiden Früchte, angenehme typische Sangiovese Säure, ein mittlerer Körper, leicht spürbares angenehmes Tannin, keinerlei Holznoten, etwas Leder und ein langer Abgang.
Das ist Chianti wie ich ihn liebe. Er ist schön gereift, recht vielschichtig und wirkt trotzdem absolut frisch und war zum Bisteca Fiorentina schneller weg, als man schauen konnte 
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Vkn von Klaus am 10.04.2011
Pinot Nero 2006 - Franz Haas
In der Nase sehr fruchtig, Himbeeren, blumig und frisch. Am Gaumen ebenfalls viele Himbeeren, leicht mineralisch, leicht Holz, blumig, ein schlanker Körper, milde Säure, kaum spürbares Tannin und ein mittlerer Abgang. Ein sehr trinkiger, angenehmer Wein, der blind als Blauburgunder erkennbar ist.
15,3 86 Punkte
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Vkn von Klaus am 10.04.2011
Barolo "Leon" 2001 - Cascina Luisin
Beide Tage gut trinkbar, am zweiten aber deutlich interessanter, weil vielschichtiger.
In der Nase das ganze Nebbiolo Programm, von Pflaumen, leicht Kirsche, etwas Tabak, ätherische Noten, Rosen und auch Trüffel. Am Gaumen Trockenfrüchte, Pflaumen, ein kräftiger Körper, spürbares aber gut eingebundenes Tannin, eine für Nebbiolo eher milde Säure, keine störenden Holznoten, leicht Lakritze, Unterholz, Leder, vielschichtig und angenehm mit langem Abgang.
Ein sehr schöner Barolo, jetzt trinkreif und Spaß machend.
17,0 / 91 Punkte
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Vkn von Klaus am 16.04.2011
Barolo Batista Riserva 2001 - Cascina Bruni
In der Nase das volle Nebbiolo Programm, Pflaumenmus, Trockenfrüchte, Lakritze, Waldboden, Trüffel, Kirsche und Tabak. Auch am Gaumen sehr vielschichtig, Kirsche, Trüffel, Pflaume, Unterholz, Teer, präsente Säure, deutlich spürbares Tannin, ein kräftiger Körper, noch nicht ganz rund und mit einem langen Abgang versehen.
Ein kräftiger Barolo aus Seralunga, der noch weiter Zeit zur Reife benötigt. Jetzt schon sehr schön zum Braten zu genießen, in fünf Jahren sicher ein perfekter Barolo.
17,2 / 92 Punkte
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Vkn von Klaus am 24.05.2011
2007 Barolo - Giovanni Sordo
Ein klassischer, heller Barolo der nach Kirsche, Himbeeren, aber auch nach Trüffel, Gewürzen, Veilchen und Rosen duftet. Am Gaumen schlank, auch hier kare Frucht, Himbeeren und Kirschen, keinerlei Holz, noch präsentes aber nicht aufdringliches Tannin, spürbare Nebbiolo Säure und ein mittlerer Abgang.
Natürlich noch zu jung, aber schon trinkbar. Ist aber nur für Trinker klassicher Nebbiolo zu empfehlen und die 20,- € ab Weingut auf alle Fälle wert.
15 / 85 Punkte, guter Einstiegsbarolo
2004 Barolo Sarmassa - Brezza
In der Nase Kirsch und Plaumenfrucht, Teer, etwas ätherische Aromen und Pilze. Am Gaumen ebenfalls Pflaume, Trüffel und Teer, eine spürbare passende Säure, ein mittlerer Körper, gute Struktur, keine Holznoten und ein langer Abgang.
Jetzt durchaus schon zu trinken, aber wird sicher noch besser. Für 25,- € ebenfalls zu empfehlen.
16,3 / 89 Punkte, guter Lagenbarolo
1996 Barolo Parafada - Massolino
In der Nase Leder, Waldboden, Pilze, Trüffel und eingelegte Pflaume, die Fruchtaromen sind den Tertiäraromen gewichen. Am Gaumen ein mittlerer Körper, deutlich spürbare Säure, viel Aromen von Pilzen, Trüffel und Waldboden, noch absolut präsent, mit spürbarem körnigen Tannin und einem langen Abgang.
Kann sicher noch reifen, das er noch besser wird, glaube ich aber nicht. Ein schöner reifer Wein, der viel zu schnüffeln bietet.
17,0 / 91 Punkte, kein großes Kino, aber ein solider, gute reifer Lagenbarolo
1996 Barolo Rocche - Vietti
In der Nase Pflaumenaromen, Trockenfrüchte, Tabak und Unterholz. Am Gaumen mit strammen Körper, ausgewogen, spürbarem aber feinem Tannin, sehr gut eingebundener Säure, getrocknete Pflaume, etwas Lakritz und einem langen Abgang.
Das macht schon richtig Spaß. Der Wein kann noch reifen und wird vielleicht auch noch besser, aber er trinkt sich jetzt sehr schön.
17,6 / 93 Punkte, sehr guter Lagenbarolo
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Vkn von Klaus am 11.04.2011
Barolo 2006 - Costa di Bussia
Ein klassicher Nebbiolo Vertreter, der auch in dem jungen Stadium schon recht gut trinkbar ist (am zweiten Abend aber deutlich mehr, als am ersten). Der Barolo lebt eher von seinen Fruchtnoten (Kirsche) als von Balsam, Tabak, Rosen, Trüffel und Co. Das Tannin ist für einen jungen Barolo schon recht mild, die Säure typisch (hoch), der Körper eher schlank und der Abgang mittel.
Ein angenehm trinkiger Barolo, nichts großes, aber ein guter Nebbiolo (es gibt aber für ein paar Euro weniger diverse Nebbiolo d`Alba, die mehr Spaß machen). Ich würde dem Barolo 15.5 sprich 87 Punkte geben.
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Vkn von Klaus am 13.Juni.2011
Pommard Grands Espenot 1995 - Michel Gaunoux
Hatte in der Nase keinerlei Röstaromen, wie so viele Burgunder, war aber klar als Burgunmder erkennbar. Der Geruch war sehr fein, zurückhaltend und nur leicht blumige Anklänge und etwas Leder war riechbar.
Am Gaumen dann ein sehr schlanker Körper, nicht holzig, leichte Himbeerfrucht, eine stramme Säure, leicht spürbares gut integriertes Tannin, Moos, nicht sehr vielschichtig, ein mittlerer bis langer Abgang. Der Wein trinkt sich gut und macht auch Spaß, aber unter PGV Verhaltnis eine Katastrophe.
Insgesamt schon sehr wenig. Klar, bei genügend Wohlwollen ein sehr filigraner Wein, bei weniger positiver Sichtweise ein sehr schlanker Wein, der zu wenig Vielschichtigkeit bietet.
Ich komme bei allem Wohlwollen nicht über 15,3 sprich 86 Punkte.
Für einen Wein, der 40,- € kostet, geht das gar nicht

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Les Apres 2004 - Pierre Gros
In der Nase Rumtopf, süße Kirsche, dunkle Beeren, ätherisch, frisch.
Am Gaumen dann ein wuchtiger Körper, eine passende ausgleichende Säure, rote und schwarze Beerenfrucht, eine süße Frucht und auch etwas ausgleichende Herbe, Pflaume, spürbarer Alkohol, viel Extrakt und ein langer Abgang.
17,1 / 91 Punkte
Ein schöner kräftiger Roussillon der noch ein paar Jahre auf dem Niveau bleiben wird, der mir aber jung noch einen Tick besser gefallen hat. Ich mag aktuell die Süße im Wein nicht so, die er zweifelsohne hat. Gegen den parallel getrunken Grand Clos aus dem Priorat hatte er keine Chance.
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Gran Clos 2001 - Celler Fuentes
In der Nase Rumtopf, dunkle Beeren, frisch, Schokolade, Espresso und etwas Minze.
Am Gaumen dann Kirschfrucht, Plaume, Mokka, Vollmilchschokolade, ätherische Komponenten, Zedernholz, angenehm rund, ein wuchtiger Körper, aber dabei sehr fein, keinerlei übertriebene Süße und ein langer Abgang.
17,8 / 94 Punkte
Ein g.e.i.l.e.r Stoff, jetzt wunderbar zu trinken und eben so gar nicht süß schmeckend, wie viele andere es tun. Das war leider meine letzte Flasche.
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Collis Breclemae 1997 - Antiche Vigneti di Cantalupo
In der Nase reife Noten, Waldboden, Unterholz, Pilze, leicht ätherisch und etwas Liebstöckel. Am Gaumen dann spürbares Tannin, eine stramme Säure, ein mittlerer Körper, Kirschfrucht, laub, ätherische Aromen und ein langer Abgang.
Ein klassischer Nebbiolo wie er im Buche steht. Eher schlank, kein Holz schmeckbar, vielschichtig und enorm trinkig.
17 / 91 Punkte
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Barolo Colonello 1999 - Aldo Conterno
Weinfreund Markus brachte diesen Wein mit und er hat auch eine zusätzliche Flasche eines anderen Nebbiolo dabei, weil er mit dem Geruch dieses Barolo nicht klar kam. Wir rätselten dann auch etwas, und es kann sein, dass er flüchtige Säure hatte, da man Nagellack riechen konnte.
Konnte man das ? Wir waren uns nicht sicher, den es konnten auch viele ätherische Noten, Eukalyptus und Minze sein, wie ich sie auch in dieser Intensität bei Barolos hatte (z.B. bei einigen Cerettos).
Ich habe auf alle Fälle folgendes notiert:
In der Nase ätherische Noten, Eukalyptus, Pflaume und Teer.
Am Gaumen eine rassige Säure, Kirsch und Pflaume, ein kräftiger Körper, wieder ätherische Noten, Minze, kräftiges Tannin, sehr vielschichtig und ein langer Abgang.
17,4 / 92 Punkte
Wieder mal lässt mich ein Aldo Conterno etwas ratlos zurück. letztes Jahr hatten wir einen Colonello aus 1998, der schon sehr gereift war und für mich getrunken werden musste. Jetzt dieser, der so frisch ist und dem ich dringend noch etwas Reife empfehlen würde.
Oder war es doch ein Flaschenfehler ?
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